Rückblick

Archiv

Ein Rückblick auf vergangene Abende im Studio Wandlitz — Konzerte, Lesungen, Eröffnungen und Vernissagen, die unseren Ort geprägt haben.

Konzert · Sonntag, 14. Dezember 2025

Dominique Lacasa — „Weihnacht – Das Konzert“

Am 14. Dezember 2025 gastierte Dominique Lacasa mit ihrem Programm „Weihnacht – Das Konzert“ im Studio Wandlitz. Vielen war sie ein Begriff durch die Lieder von „Weihnachten in Familie“ — jenem legendären Album, das Generationen durch die Adventszeit begleitet hat und mit über 1,7 Millionen verkauften Tonträgern sowie Platin- und Gold-Auszeichnung längst Kult geworden ist.

An diesem Nachmittag verband sie vertraute Melodien mit neuen Liedern — authentisch, nahbar und voller Gefühl. Begleitet von Live-Musik, stimmungsvoller Projektion und ihrer unverwechselbaren Stimme schuf sie einen berührenden Abend zwischen Tradition und Gegenwart, für alle Generationen. Im Anschluss gab es eine Autogrammstunde.

Einlass war um 14:30 Uhr, Beginn um 15:30 Uhr.

Konzerte · Samstag, 6. Dezember 2025

Gerhard Schöne

Am 6. Dezember 2025 war Gerhard Schöne zu Gast im Studio Wandlitz — einer der bekanntesten Liedermacher Deutschlands, der seit über vier Jahrzehnten mit seiner Stimme und seinen Texten Generationen berührt. Gleich mit zwei Programmen an einem Adventssamstag:

Familienkonzert „Von A bis Z“ · Einlass 15:00 Uhr

Ein Nachmittag voller Musik, Humor und Herz — für Kinder, Eltern und Großeltern gleichermaßen. In 26 Liedern führt Schöne durch das Alphabet, von altbekannten Klassikern bis zu neuen, fantasievollen Entdeckungen. Ob „Auto von Lucio“, „Opa’s Boot“ oder „Zauberlied“ — jedes Stück ist eine kleine Reise durch Schönes musikalische Welt.

Soloabend „Ich sehe was, was du nicht siehst“ · Einlass 19:00 Uhr

Am Abend lud Gerhard Schöne mit seinem Soloprogramm zu einer poetischen Entdeckungsreise — mit Liedern aus 40 Jahren Schaffen. Es geht um Perspektiven, ums Staunen, ums Wiederfinden des Wichtigen im Alltäglichen. Mal leise, mal augenzwinkernd, immer ehrlich und tief bewegend.

Buchpräsentation & Panel Talk · 7. März 2025

KI-Abend im Studio Wandlitz

Ein Abend voller Inspiration, Wissen und Austausch über die Zukunft der Künstlichen Intelligenz: Experten, Unternehmer und Interessierte trafen sich im Studio Wandlitz, um über die Chancen und Herausforderungen von KI zu diskutieren.

Prof. Dr. Katja Nettesheim, eine der führenden Transformationsexpertinnen Deutschlands, stellte in ihrer Keynote ihr neues Buch vor — mit über 20 Jahren Erfahrung in der digitalen Transformation und praxisnahen Einblicken, wie Unternehmen den Wandel erfolgreich meistern.

Im anschließenden Panel Talk sprachen Alexander Siebert (CEO Nenna.AI) und Nico Thielsch (Industrials, Aleph Alpha) über die Rolle der KI in Wirtschaft und Gesellschaft. Themen des Abends:

  • Wie verändert KI die Unternehmenswelt?
  • Mut zur KI — warum Unternehmen jetzt handeln sollten.
  • KI als Notwendigkeit — Strategien für eine erfolgreiche Zukunft.

Vernissage · 1. April 2023

„Begegnungen“

Am 1. April 2023 wurde die Kunstausstellung „Begegnungen“ eröffnet — mit Werken von Thomas Platt, Henry Stöcker, Falko Warmt, Horst Leifer und Helmut Rauch. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Bob Beemann und Sylta Fee Wegmann. Eine Veranstaltung mit Gästen aus Politik, Kunst und Kultur — ein Ort für Inspiration, Austausch und Begegnungen.

Künstlerbiografien

Thomas Platt (1952 in Eberbach am Neckar geboren)
Platt gelingt eine bemerkenswerte Synthese, indem er Regelmäßigkeiten eines breiten Spektrums von Ausdruck, Struktur und Material in einer verdichteten Darstellung komprimiert. In der Werkgruppe „Conversation Breakthrough“ treten Gegenstände hinter die Konversation zurück, die selbst zum ästhetischen Inhalt wird. Vor allem in den Zeichnungen sind Unordnung und Ordnung vereint; in einem scheinbar abstrakten Chaos aus Formen und Farben finden sich Anhaltspunkte, die Zufälligkeit infrage stellen. In der Werkgruppe „Archetypes of Fear“ werden Hüllen des Konsums durch ihr Volumen dekonstruiert; die Skulpturen imitieren Relikte vom Ende der Zivilisation. (Dietmar Goellner)

Falko Warmt (geb. 1938 in Gera)
Auffällig ist die Eigenwilligkeit der Farbgebung — stark, expressiv, stimmungsvoll. Auf den zweiten Blick eröffnet sich eine verschlüsselte Formensprache: eine typische Codierung aus Zahlen, Buchstabenfolgen, Köpfen, Tiergestalten, Rastern und Silhouetten, die sich mit der Verfasstheit unserer Umwelt beschäftigen. Warmt besitzt eine Schönlinigkeit in malerischen wie plastischen Werken. Plastiken entstehen aus Fundstücken des Alltags — Kartonagen, Maschinenteilen, Hölzern, Drähten —, die er farbig fasst und zu metamorphosen Gebilden zusammenschweißt. Werktitel wie „Restwelt“, „Die Luft wird knapp“, „Vermesser“ oder „Orakel“ geben Aufschluss über seine Gedanken. (Dr. Hendrikje Warmt, 2018)

Peter Krüger
Die Anfang der 2000er von Krüger gegründete Kunstbewegung „Fundminimalismus“ beschäftigt sich ausschließlich mit der Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur und deren Folgen für die Umwelt. Ziel ist es, das Offensichtliche noch offensichtlicher zu machen und den Betrachter zur Selbstreflexion über sein Verhältnis zu Umwelt und Natur anzuregen.

Henry Stöcker (geb. 1954 in Bergen)
Deutscher Bildhauer. Studierte zunächst Biologie in Rostock, wechselte 1985 zur Bildhauerei an die Kunsthochschule Weißensee, Diplom 1992, danach NaFöG-Stipendium des Berliner Senats. Preise u. a. „Oltre il muro“ (1990) und TAKIFUJI-BJUTSUSHOU; 1997 erster Preis Kunst am Bau Karow-Nord. Seine Skulpturen spiegeln Ordnung durch rigorose Einfachheit und Minimalismus; seine biologische Prägung zeigt sich in organischen Formen. Ulrich Kavka beschreibt sie als „strenge Komposition in räumlichen und inhaltlichen Ansprüchen“.

Helmut Rauch
Rauch beschäftigt sich mit dem Erlebnisbereich des Sehens und nutzt Malerei, um seine Wahrnehmung zu justieren. Inspiriert von Franz Gertsch entdeckte er den amerikanischen Fotorealismus. Er integriert die Tradition naturalistischer Darstellung (Bellotto/Canaletto, Corot, Church, Vallotton, Cook, Welliver, Becker) und nutzt Fotografie als Wahrnehmungsinstrument mit impressionistischer, teils expressiver Farbumsetzung. Seit 2006 hauptsächlich Malerei; Themen sind Porträts, Seestücke und italienische Kirchenräume. Arbeitet vorwiegend mit Acryl auf Baumwolle, alternativ Tempera.

Horst Leifer (1935–2002)
Deutscher Maler, bekannt für figurative und landschaftliche Werke im hyperrealistischen Stil. Geboren in einer Bergarbeiterfamilie in Schlesien, nach dem Krieg nach Langenau bei Freiberg. Bis 1960 Bergmann, danach Studium an der HfBK Dresden bei Paul Michaelis, Diplom 1966; danach freier Maler und Restaurator. 1972 Umzug nach Sanz bei Greifswald; Freundschaft mit Otto Niemeyer-Holstein. Bautzener Kunstpreis 2001. Spätwerk: Serie von Selbstporträts „Letzte Selbstprüfung“ (2003 postum ausgestellt).

Lesung · 16. Dezember 2022

Adventslesung mit Christina Athenstädt & Peter Fieseler

Am 16. Dezember 2022 fand im Rahmen des lebendigen Adventskalenders Wandlitz eine Lesung mit zwei besonderen Gästen statt: Christina Athenstädt und Peter Fieseler lasen Geschichten rund um Weihnachten, u. a. von Astrid Lindgren. Diese kurzen Geschichten waren komisch, unterhaltsam und manchmal auch traurig.

Christina Athenstädt ist neben vielen Theaterengagements regelmäßig in Film- und Fernsehrollen zu sehen, u. a. in „Dr. Kleist“ und in der Hauptrolle als „Die Heiland – Wir sind Anwalt“. Peter Fieseler wurde u. a. durch „Tatort“, „Wilsberg“ und „Das Großstadtrevier“ bekannt.

Eröffnung · 10. Dezember 2022

„Zwischen den Welten“

Den Auftakt am 10. Dezember 2022 machte eine Ausstellung mehrerer Künstler, eine Lesung und ein Konzert unter dem Thema „Zwischen den Welten“. Ausgestellt wurden Arbeiten von Katja Stögmüller, Albrecht Klink und Sascha Böhme, die sich mit dem Spannungsfeld zwischen Menschen und Maschinen befassen. Anschließend las Ahne aus seinen Büchern. Den Abschluss machte eine Live-Performance des Musikers Mario Patron.